A) Wirtschaftliche Situation Österreich 2026 (Fokus Wien) – Lagebild
1) Makro: “mühsame Erholung” nach Stagnation/Rezesssion
- Österreich bewegt sich 2026 in Richtung Erholung, aber auf niedrigem Trend: Prognosen liegen grob um ~1% reales Wachstum (Bandbreite je nach Institut).
- Inflation normalisiert sich weiter Richtung ~2½% (2026), mit noch spürbarer Kerninflation.
- Der Arbeitsmarkt bleibt tragend, aber ohne Boom; 2026 wird eher als “langsamer Schritt” beschrieben.
2) Wien 2026: stärker in Wertschöpfung/Beschäftigung, aber strukturell höhere Arbeitslosigkeit
- Für Wien wird 2026 reale Bruttowertschöpfung ~+1,5% und Beschäftigung ~+1,2% erwartet – schneller als Österreich gesamt, bei Arbeitslosenquote ~11,8% (deutlich über Bund).
- Die Wiener Prognosen betonen: Der Aufschwung kommt v. a. über Export-/Investitionsbelebung; industrielle Bundesländer profitieren teils stärker, Wien bleibt dienstleistungsgetrieben.
3) Strukturprobleme 2026 (Österreich/Wien) – “Warum es zäh bleibt”
- Produktivität & Industrie: schwache industrielle Dynamik + hohe Energie-/Lohnkosten wirken nach. (Erholung ja, aber nicht “durchstartend”.)
- Zinsen/Finanzierung: Nach dem Zinsanstieg 2022–2024 bleibt Kredit/Investitionsfinanzierung selektiv; das dämpft Bau & CAPEX länger. (Kontext: OeNB/WIFO-Lagebilder.)
- Wien-spezifisch: Qualifikationsmismatch + Migration + Dienstleistungsdominanz → mehr Beschäftigungswachstum, aber auch persistent höhere Arbeitslosigkeit.
B) Vergleich der Struktur: Österreich/Wien vs. Schweiz vs. Dänemark (2026)
1) Wachstumsmodell
- Österreich/Wien: EU-Industrie- und Zuliefer-Verflechtung + großer öffentlicher Sektor + starker Tourismus; Wien zusätzlich “HQ-/Dienstleistungs- und Verwaltungsökonomie”.
- Schweiz: Hochwert-Export (Pharma, Präzision, Services), sehr stabile Rahmenbedingungen; 2026 Wachstum um ~1,1% (sportevent-bereinigt) in offiziellen Prognosen.
- Dänemark: “Two-speed economy”: starke Multinationals treiben, Binnenprodukt/Produktivität teils schwächer; insgesamt robuste Rahmen, sehr hohe Erwerbsbeteiligung.
2) Inflation & Preisregime
- Österreich: 2026 noch um ~2,4–2,5% in Prognosen (mit Nachlaufeffekten v. Energie/Löhnen).
- Schweiz: deutlich niedrigere Teuerungserwartungen (KOF nennt für 2026 sehr niedrige Raten).
- Dänemark: 2026 sehr niedrige Inflation u. a. wegen temporärer Stromabgaben-Effekte; Nationalbank prognostiziert ~1,1% (2026) in einem Ausblick.
3) Staat/Fiskal-Spielraum
- Österreich: höherer Konsolidierungsdruck (Defizit/Schuldenpfad + demografische Kosten) → weniger “strategischer Spielraum” für Entlastung & Investitionsoffensiven ohne Reformen. (Kontext OECD/WIFO-Lage.)
- Dänemark: sehr starkes Fiskal-Framework; OECD betont niedrige Verschuldung, aber neue langfristige Druckfaktoren (Alterung, Klima, Sicherheit).
- Schweiz: traditionell sehr harte fiskalische Regeln (Schuldenbremse) + hohe Planbarkeit → Vertrauen/Finanzierungsvorteil.
4) Arbeitsmarkt & Skills
- Dänemark: flexibler Arbeitsmarkt (“Flexicurity”), hohe Beschäftigung, starker Weiterbildungs- und Aktivierungsfokus (OECD verweist auf Skills/Labour Shortages als Kernthema).
- Wien/Österreich: Beschäftigung steigt, aber strukturelle Arbeitslosigkeit (Wien) bleibt hoch → Mismatch-Management ist zentral.
Kernaussage des Vergleichs:
Österreich/Wien haben 2026 ähnliche Wachstumsraten wie CH (um ~1%), aber schlechtere “Qualität der Makro-Stabilität” (Inflation/Defizit/Regulierungs- & Kostenlage) und mehr Mismatch. Dänemark punktet über Institutionen (Fiskalrahmen, Arbeitsmarkt, Umsetzung), die Schweiz über Preis-/Währungsstabilität und Hochwert-Exportmix.
C) Vermögensverschiebung 2020–2026: vom Mittelstand zu den reichsten 5% – Ursachen & Hebel 2026–2028
C1) Was wir “hart” belegen können (Österreich)
- Österreichs Vermögen ist stark konzentriert: Top 10% besitzen >50% des Nettovermögens, die untere Hälfte nur rund ~4% (OeNB-Auswertung wird breit so berichtet).
- Die OeNB/HFCS-Unterlagen zeigen zugleich: Vermögen besteht stark aus Sachvermögen (Immobilien) und Finanzvermögen ist oft Einlagen-lastig, während direkte Aktienhaltung selten ist (nur ein kleiner Teil der Haushalte).
- Ungleichheitsmaße (inkl. Top-Anteile) werden als “relativ stabil” beschrieben – aber diese Stabilität bezieht sich auf die HFCS-Wellen bis 2023; die Jahre 2024–2026 wirken v. a. über Preis-/Zins-/Asset-Kanäle nach (Interpretation auf Basis der gezeigten Mechanik).
C2) Warum die “gefühlte” Verschiebung 2020–2026 trotzdem real sein kann (Mechanik)
1) Inflation als Mittelstands-Steuer
- 2021–2023/24 hohe Inflation trifft Haushalte mit hohem Konsumanteil am Einkommen und cashlastigen Rücklagen besonders. Wer primär Einlagen hält, verliert real; wer reale Assets hält, gewinnt relativ.
2) Asset-Preis-Kanal: Immobilien & Wertpapiere
- Eigentümer (Immobilien, Beteiligungen) profitieren langfristig stärker als Mieter/Einlagenhalter. Da Eigentum/zusätzliche Immobilien ungleich verteilt sind, verstärkt das die Konzentration.
3) Zinswende: Vorteil für große Vermögen (schnellerer “Re-Pricing-Zugang”)
- Höhere Zinsen helfen Sparern nur dann, wenn sie (a) ausreichende freie Mittel haben und (b) in besser verzinste Produkte umschichten. Laut OeNB ist das Portfolio vieler Haushalte weiterhin stark Einlagen-dominiert; Vermögendere schichten typischerweise schneller/mehr um.
4) Steuer-/Abgaben- & Transferarchitektur
- Wenn Entlastungen auslaufen (z. B. Energiepreiskomponenten) und Konsolidierung zunimmt, trifft das breite Gruppen stärker, während Kapital-/Asset-getriebene Einkommen strukturell “zäher” sind.
C3) Strategien zur Verbesserung 2026–2028 (Österreich/Wien) – 3 Ebenen, 12 Maßnahmen
Ebene 1: “Mittelstand real stabilisieren” (Kaufkraft + Vermögensbildung)
- Inflationsresilienz: Zielgenaue Entlastung für energie-/mieten-getriebene Belastungsspitzen, nicht mit der Gießkanne (damit keine neue Inflation erzeugt wird).
- Miet- & Wohnkosten-Entschärfung über Angebot: schneller Bau-/Sanierungsdurchsatz, Genehmigungen, Nachverdichtung, Brownfield-Programme (Wien: hier liegt der größte Hebel auf “verfügbare leistbare Fläche”).
- “Breite Kapitalmarkt-Teilnahme”: Standardisierte, einfache Vorsorge-/ETF-Optionen + Finanzbildung, damit nicht nur Top-Vermögen von Asset-Renditen profitieren (Begründung: geringe Aktienquote in der Breite).
- Arbeitsanreize & Netto-vom-Brutto für mittlere Einkommen: Abgabenkeil gezielt senken (gegenfinanziert über Effizienzreformen), damit reale Aufstiegsmobilität zurückkommt.
Ebene 2: “Wachstum wieder hochwertig machen” (Produktivität, Investitionen, Exportqualität)
- Produktivitätsprogramm: Digitalisierung in KMU + Prozessinnovation + “Time-to-Permit” halbieren (Bau, Energie, Industrie).
- Industrie-Upgrade: Fokus auf hochmargige Nischen (MedTech, Green/Process Tech, Industrial AI) statt Volumen-Zulieferfalle; Exportbelebung als Hebel ist bereits in den Prognosen der Erholung genannt.
- Energie-Kostenpfad planbar machen: Netze, Speicher, Effizienz; stabile Regeln statt Stop-and-Go (Inflation/Investitionen reagieren stark auf Energiepolitik).
- Wien als “HQ-&-Innovation-Cluster”: mehr Scale-up-Finanzierung, schnellere Vergabe/Procurement für Innovation, internationale Talente anziehen/halten (sonst bleibt Wachstum beschäftigungs- statt produktivitätsgetrieben).
Ebene 3: “Institutionen fit machen” (dänische Umsetzungsstärke als Benchmark)
- Arbeitsmarkt-Mismatch knacken (Wien!): konsequente Skills-Pfade (Deutsch+Fachmodul+Jobmatching), stärkere Aktivierung, Micro-Credentials. (Wiener Arbeitslosenquote bleibt strukturell hoch.)
- Ausgaben-Effizienz statt nur Sparen: Wirkungscontrolling, Prioritäten (Bildung, Pflege, Sicherheit, Klima) – Dänemark zeigt, wie fiskalischer Rahmen Spielraum schafft, aber gleichzeitig Priorisierung erzwingt.
- Regel- und Verfahrensreform: “Once-only” Datenprinzip, digitale Behördenketten, weniger Berichtspflichten → Investitions- und Gründungszeit runter.
- Transparente Vermögens- und Chancenindikatoren: jährliches öffentliches Dashboard (Wohnkostenquote, Vermögensaufbauquote, Aufstiegsquote, Produktivität je Stunde) – ohne Messsystem keine Steuerung.
Schlussfolgerung (Executive Take)
- 2026 ist für Österreich/Wien ein Übergangsjahr: Erholung ja, aber strukturell “zu langsam”.
- Die Vermögensverschiebung wird vor allem durch Inflation + Asset-Struktur (Immobilien/Einlagen) + geringe Kapitalmarktbreite erklärt.
- 2026–2028 ist die realistische Mission: Wohn-/Kostenpfad stabilisieren + Produktivität heben + Vermögensbildung verbreitern + Institutionen beschleunigen (Benchmark: Dänemark Umsetzung, Schweiz Stabilität).
Fallbeispiel: Akquisition KMUs im Bereich Bauindustrie in Wien und Österreich: Was ist die effektivste Akquisitionsstrategie für Architekten, Baumeister, Statiker, in 2026+ und warum?
🏗 CASE WIEN 2026
Architektur-KMU – Effektivste Auftragsakquisitionsstrategie
A) Marktlogik Wien 2026 – Realität statt Wunschdenken


4
1️⃣ Marktumfeld
- Neubau weiter gedämpft (Zinsen + Baukosten)
- Öffentliche Budgets unter Druck
- Private Developer selektiv
- ESG & Sanierung gewinnen stark an Bedeutung
- Fördergetriebene Umbauten dominieren
2️⃣ Wo entsteht 2026 wirklich Auftrag?
In Wien vor allem in:
- Bestandssanierung & ESG-Upgrade
- Nachverdichtung
- Umnutzung (Büro → Wohnen)
- Energieeffizienz + Förderprojekte
- Private Bauherren mit Eigenkapital
👉 Fazit:
Nicht Volumen gewinnt – Positionierung + Zugang zu Entscheidern gewinnt.
B) Die 5 effektivsten Akquisitionskanäle 2026 (ROI-Ranking)
🥇 1. Direktzugang zu Eigentümern (Highest ROI)
Zielgruppe:
Hausverwaltungen, Zinshausbesitzer, Family Offices, vermögende Privatpersonen
Strategie:
Kein Angebot schicken.
Sondern:
„Strategisches Sanierungskonzept 2030 für Ihr Objekt“
Warum effektiv?
- Entscheider sitzen in Wien sehr konzentriert
- Hoher Wiederholungswert
- Große Ticketgrößen
- Weniger Preiskampf
🥈 2. Förder- & ESG-Spezialisierung (Gamechanger 2026)
Wien + Bund fördern massiv energetische Sanierung.
Positionierung:
„Wir machen Ihr Gebäude förderfähig und wertsteigernd.“
Du verkaufst:
- Förderstrategie
- CO₂-Reduktion
- Energiekennzahlen
- Wertsteigerung
Nicht nur Architektur.
🥉 3. Strategische Partnerschaften (Multiplikator-System)


Zielpartner:
- Steuerberater vermögender Klienten
- Immobilienmakler
- Projektentwickler
- Bauphysiker / Energieberater
- Rechtsanwälte für Immobilienrecht
Du wirst:
„Der bevorzugte Architekt für Bestandswertsteigerung“
1 Partner = 3–10 Projekte pro Jahr.
🏅 4. Hochwertige Case-Kommunikation (kein Instagram-Spiel)
Statt Social-Media-Lärm:
Erstelle:
- 3 exzellente Referenzprojekte
- Mit Zahlen (Wertsteigerung, Energieersparnis, Förderhöhe)
- In PDF Executive Form
- Direkt an Eigentümer verschickt
Wien ist Beziehungsmarkt.
Nicht Reichweitenmarkt.
🎯 5. Selektive öffentliche Ausschreibungen
Nur wenn:
- Du thematisch spezialisiert bist
- Wettbewerb reduziert ist
- Marge > 12–15%
Nicht Masse spielen.
Nur strategisch passende Projekte.
C) Das Wiener Erfolgsmodell 2026
Positionierung neu denken:
Nicht:
„Wir sind ein Architekturbüro.“
Sondern:
„Wir steigern den Wert von Bestandsimmobilien in Wien um 15–30% durch strategische Sanierung.“
Das verändert:
- Gesprächsebene
- Preisverhandlung
- Wahrnehmung
- Abschlussquote
D) 90-Tage Umsetzungsplan
Monat 1 – Positionierung & Pipeline
- 1 klare Spezialisierung definieren
- 20 Top-Eigentümer identifizieren
- 10 persönliche Gespräche terminieren
- 3 strategische Partner ansprechen
Monat 2 – Angebotssystem
- Standardisiertes Sanierungs-Value-Assessment
- Förder-Checkliste
- Executive PDF erstellen
- CRM Pipeline aufsetzen
Monat 3 – Skalierung
- 3 feste Partner fixieren
- 2 Pilotprojekte abschließen
- Referenzsystem aufbauen
- Empfehlungsmechanik implementieren
E) Warum diese Strategie funktioniert
Weil sie:
- Auf Wien zugeschnitten ist
- Auf Entscheider fokussiert
- Auf Wertsteigerung statt Baukosten argumentiert
- Preisdruck reduziert
- Wiederholungsaufträge erzeugt
F) Die 3 größten Fehler Wiener Architektur-KMU 2026
- Auf Website & Instagram hoffen
- Auf Neubau warten
- Sich über den Preis definieren
🏛 CASE WIEN 2026
Architektur-KMU → Premium-Positionierung
Weniger Projekte. Höhere Marge. Höherer Status.
A) Die strategische Grundentscheidung
In Wien 2026 gewinnt nicht:
- der günstigste
- der schnellste
- der sichtbarste
Sondern:
Der Architekt, der als Wertsteigerungs-Strategieberater für Immobilien wahrgenommen wird.
Premium bedeutet:
- 5–8 Projekte pro Jahr
- 18–25% Marge
- Wiederholungsaufträge
- Entscheidernähe
B) Dein neues Marktversprechen
Nicht:
„Wir planen Gebäude.“
Sondern:
„Wir transformieren Wiener Bestandsimmobilien in nachhaltige Wertanlagen mit messbarer Rendite.“
Das verändert:
- Gesprächsebene
- Kundentyp
- Preisverhandlung
- Projektqualität
C) Zielgruppe 2026 (Premium-Segment Wien)



1️⃣ Zinshaus-Eigentümer
2️⃣ Vermögende Privatpersonen
3️⃣ Family Offices
4️⃣ Developer mit Eigenkapital
5️⃣ Eigentümer von Gründerzeit-Objekten
Nicht:
- Subunternehmer-getriebene Bauträger
- Dumping-Wettbewerbe
- Kleinaufträge ohne Skalierung
D) Premium-Akquisitionssystem (Wien 2026)
🥇 1. Eigentümer-Direktstrategie (High-Trust-Modell)
Schritt 1:
Identifiziere 30 strategische Eigentümer in Wien.
Schritt 2:
Einladung zu einem:
„Strategischen Wert- und Sanierungs-Check 2030“
Du verkaufst kein Projekt.
Du verkaufst Zukunftssicherheit.
🥈 2. ESG- & Förder-Expertise als Eintrittskarte
Positionierung:
„Wir machen Ihr Zinshaus förderfähig, energieeffizient und renditestark.“
Wien + Bund fördern massiv energetische Sanierung.
Premium-Kunden suchen:
- Sicherheit
- Förderoptimierung
- Werterhalt
- regulatorische Klarheit
🥉 3. Strategische Multiplikatoren
In Wien funktioniert Beziehung > Marketing.
Baue 5 Kernpartner:
- 1 Immobilienanwalt
- 1 Steuerberater für vermögende Klienten
- 1 Makler im Premiumsegment
- 1 Bauphysiker
- 1 Finanzierungspartner
Du wirst:
Der bevorzugte Transformations-Architekt.
E) Dein Pricing-Modell (Premium-Logik)
Kein:
- Stundenverkauf
- Pauschalangebot ohne Kontext
Sondern:
1️⃣ Strategisches Erstmandat (Analyse + Konzept)
2️⃣ Transformation-Paket
3️⃣ Projektsteuerung Premium
Preis argumentiert über:
- Wertsteigerung
- Energieersparnis
- Fördervolumen
- Risikoreduktion
Nicht über m².
F) 90-Tage Premium-Launch
Monat 1 – Positionierung
- Klare Spezialisierung
- Premium-Webseite (minimalistisch)
- 3 exzellente Referenz-Cases mit Zahlen
Monat 2 – Netzwerk
- 10 Eigentümergespräche
- 5 Multiplikatorgespräche
- 1 Event-Dinner im kleinen Kreis
Monat 3 – Abschluss
- 2 strategische Mandate
- 1 Premium-Referenzprojekt
- Empfehlungsmechanik starten
G) Erwartetes Ergebnis 2026–2028
- Weniger Projekte
- Höhere Marge
- Stabilerer Cashflow
- Höherer Marktstatus
- Wiederholungsaufträge
- Exit-Option steigt
H) Der entscheidende mentale Shift
Du bist nicht:
Architekt
Du bist:
Strategischer Immobilien-Wertarchitekt für Wien.
Fallbeispiel: Kaminbaufirma > Auftragsakquisitionsstrategie in Wien > Schritt für Schritt 2026
A) Positionierung 2026: Was eine Kaminbaufirma in Wien wirklich verkauft (und warum das Akquise erleichtert)
- Nicht “Kaminbau” verkaufen → “Sicherer Betrieb + Befund + Sorgenfreiheit” verkaufen
In Wien ist der Rauchfangkehrer / Befund ein zentraler Teil der Realität (ohne Befund kein legaler Betrieb). Die Wiener Rauchfangkehrer führen explizit “Befunderstellung” als Leistung (Abnahme/Bestätigung) – das ist für Kunden der Engpass. - 2026 Nachfrage-Fenster: Heizungstausch & Sanierungsoffensive
In Österreich ist die Sanierungsoffensive 2026 seit 2. Februar 2026 für neue Anträge nur mehr für Kesseltausch offen. Das erzeugt viel Beratung/Umstellungsdruck rund um Heizsysteme.
Zusätzlich fördert Wien die Umstellung/Nachrüstung “hocheffizienter alternativer Heizungsanlagen” (inkl. Biomasse) und verlangt dafür u. a. Angebot/Rechnung + Eigentümerzustimmung. - Compliance als Vertrauensanker
In Wien gibt es eigene Regelwerke rund um Kehr-/Sicherheitsvorgänge (z. B. Kehrverordnung). Für Akquise heißt das: “Wir bauen so, dass der Rauchfangkehrer es abnimmt.”
B) Die effektivste Auftragsakquisitions-Strategie in Wien 2026 (Schritt für Schritt)
(Praxis-System: Pipeline → Abschluss → Wiederholung; auf Wien & Befundlogik optimiert)
Schritt 1 — “1 Satz Marktversprechen” (damit du nicht über Preis konkurrierst)
Versprechen:
“Wir liefern Kamin/Ofen-Lösung inkl. Abstimmung mit Rauchfangkehrer, Unterlagen & abnahmefähig – ohne Stress.”
Das trifft den wahren Kaufgrund: Sicherheit + Genehmigungs-/Befund-Sicherheit.
Schritt 2 — Fokus auf 3 Kundensegmente mit höchster Abschlussquote
- Eigentümergemeinschaften / Hausverwaltungen (Altbau/Gründerzeit, Sanierung, Umnutzung)
- Einfamilienhaus / Reihenhaus (Wien Randbezirke + Speckgürtel, Holz-/Pelletlösungen)
- Gastro/Hotellerie mit Atmosphäre-Bedarf (Schaufeuer/Design, aber nur wenn Genehmigungsseite sauber)
Warum diese 3?
Weil sie entweder wiederkehrend sind (Hausverwaltungen) oder entscheidungsstark (Hausbesitzer) oder wertorientiert (Gastro).
Schritt 3 — Bau dir dein “Wiener Befund-Paket” als Produkt (statt Einzelleistung)
Produkt 1: “Befund-Ready Kamin Check (48h)” (fixer Preis)
- Vor-Ort Kurzcheck: Anschlussmöglichkeiten, Querschnitt, Luft, Aufstellort
- Dokumentenliste & “To-do bis Befund”
- Abstimmungsvorlage für Rauchfangkehrer
Produkt 2: “Sorglos-Einbau”
- Lieferung/Montage + koordinierte Abnahme-Readiness
- Kunden bekommen: Checkliste + Terminlogik + Nachweise
Befunderstellung/Abnahme ist für Kunden der “Moment of Truth”.
Schritt 4 — Top-Kanal #1 (Wien): Hausverwaltungen als Lead-Multiplikator
Ziel: 20 Hausverwaltungen → 5 aktive → 30–80 Aufträge/Jahr (über Jahre)
Vorgehen (4 Kontakte in 14 Tagen):
- E-Mail 1 (kurz): “Wir lösen Kamin/Ofen-Themen abnahmefähig + schnell – inkl. Befund-Readiness.”
- Call 1 (2 Minuten): “Darf ich 1 Objekt kostenfrei screenen?”
- Vor-Ort Mini-Audit (30 Min): Ergebnis = 1-seitige Liste: “machbar / nicht machbar / Aufwand”
- Rahmenvereinbarung: Reaktionszeit + Fixpreise für Standardfälle (z. B. Kaminanschluss, Sanierung, Dichtheits-/Sicherheitschecks)
Schritt 5 — Top-Kanal #2: “Förder-/Umstieg-Trigger” in 2026 nutzen (ohne Behauptungen, nur Trigger)
Du musst nicht “Förderberater” spielen – du brauchst nur den Trigger:
- Wien fördert Umstellung/Nachrüstung alternativer Heizsysteme; Antrag braucht Angebot/Rechnung + Zustimmung Eigentümer.
- Bundes-Sanierungsoffensive 2026 fokussiert (seit 2.2.2026) auf Kesseltausch.
Akquise-Asset: 1 PDF (1 Seite)
“Heizungstausch 2026: Was Hausbesitzer/Eigentümer vor dem Ofen/Kamin-Entscheid wissen müssen (Befund, Zustimmung, Angebot).”
Du gibst Sicherheit → bekommst Termin.
Schritt 6 — Top-Kanal #3: Rauchfangkehrer-Ökosystem sauber bespielen (ohne “Deal”-Geruch)
In Wien sind Rauchfangkehrer als Sicherheitsinstanz sichtbar (inkl. Befund-Thema).
Dein Move:
- Liste der Rauchfangkehrer-Bezirkskontakte erstellen
- “Wir liefern standardisierte Unterlagen + abnahmefähige Ausführung – welche 3 Fehler sehen Sie am häufigsten?”
- Das Ergebnis (Fehlerliste) wird dein Qualitätsversprechen im Marketing.
Schritt 7 — Angebotssystem: 3 Stufen (damit Premium möglich wird)
- Check (Fixpreis, schnell) → Eintritt
- Standard-Einbau (paketiert) → Marge
- Design/Komplex (Premium) → Gewinn
Wichtig: Kein individuelles Angebot ohne Check. Der Check ist dein Filter + bezahlt.
Schritt 8 — 90-Tage Umsetzungsplan (klar, messbar)
Woche 1–2:
- Produktpakete + Preisanker + 1-seitige “Befund-Ready”-Checkliste
- 50 Zielkontakte (20 Hausverwaltungen, 10 Rauchfangkehrer-Kontakte, 20 Partner)
Woche 3–6:
- 30 Calls, 15 Checks, 8 Angebote, 4 Abschlüsse
- Partnerkanal starten: Installateure/Heizungsbauer (Heizungstausch-Trigger!)
Woche 7–12:
- Rahmenvereinbarung mit 2 Hausverwaltungen
- 1 Referenzcase pro Segment (mit Fotos + “Was war der Befund-Engpass & wie gelöst”)
C) Die 7 KPI, die du wöchentlich trackst (damit es ein System wird)
- Neue Leads/Woche
- Terminquote (Lead → Check)
- Check-to-Offer Quote
- Offer-to-Close Quote
- Ø Auftragswert
- Deckungsbeitrag pro Auftrag
- Wiederholquote (Hausverwaltung/Partner)
Ist es sinnvoll Beginning-of-the-Pipe Architekten und End-of-the Pipe : Baustellenleiter anzusprechen?
Das ist kein Marketingthema, das ist ein Systemdesign-Thema.
Kurzantwort:
A) Ja – aber nicht gleich gewichtet.
B) Architekten = strategischer Hebel
C) Baustellenleiter = taktischer Hebel
Jetzt sauber auseinandergezogen:
A) Beginning-of-the-Pipe: Architekten

Warum Architekten strategisch extrem wertvoll sind
Sie entscheiden:
- Wird ein Kamin überhaupt eingeplant?
- Welche Lösung technisch vorgesehen wird?
- Welche Dimensionierung?
- Welche Position?
Wenn du hier drin bist,
bist du gesetzt – bevor jemand Preise vergleicht.
Vorteile:
- Früher Zugang
- Weniger Preisdruck
- Wiederholungsprojekte
- Höherer Projektwert
Risiken:
- Viele Architekten haben bereits “ihren” Kaminbauer
- Du brauchst technisches Vertrauen, nicht Verkaufsrhetorik
Wie man sie richtig anspricht (nicht falsch!)
Nicht:
“Wir bauen Kamine.”
Sondern:
“Wir liefern Ihnen abnahmefähige Details inkl. Rauchfangkehrer-Abstimmung, damit es auf der Baustelle keine Verzögerung gibt.”
Architekten lieben:
- Sicherheit
- Detailklarheit
- Haftungsreduktion
B) End-of-the-Pipe: Baustellenleiter

Baustellenleiter entscheiden:
- Wer schnell verfügbar ist
- Wer Probleme löst
- Wer unkompliziert ist
- Wer “funktioniert”
Vorteile:
- Schnelle Abschlüsse
- Nachträge
- Notfälle
- Austausch bei Problemen
Risiken:
- Preisgetrieben
- Kurzfristig
- Kein strategischer Zugang
- Weniger planbar
C) Die intelligente Strategie 2026 für Wien
Nicht entweder – oder.
Sondern:
70% Architekten
30% Baustellenleiter
Warum?
Architekten = Pipeline-Sicherheit
Baustellenleiter = Cashflow-Sicherheit
D) Die wahre Hebelstelle (oft übersehen)
Der stärkste Punkt ist:
Architekt + Bauleiter + Rauchfangkehrer in einem sauberen System zu verbinden.
Wenn du als:
- technisch zuverlässig
- befund-sicher
- termin-stabil
wahrgenommen wirst,
wirst du zum Standard.
E) Konkretes System 2026
Phase 1 – Architektenliste Wien (Top 30)
- Sanierungsspezialisten
- Gründerzeit
- EFH Umbauten
- Innenarchitektur mit Feuerstellen
Ziel:
3 aktive Büros mit 2–3 Projekten pro Jahr.
Phase 2 – Baustellenleiter-Netzwerk
- 10 GU/Projektleiter
- Fokus auf schnelle Problemlösung
- 24h Reaktionsversprechen
F) Entscheidende Frage
Willst du:
A) Planbare Pipeline mit weniger Stress → Fokus Architekten
B) Schnellen Cashflow → Fokus Baustellenleiter
C) Premium-Positionierung → Fokus Architekten + Eigentümer direkt