Spread the love

Adolf Hitler, geboren am 20. April 1889 in Braunau am Inn, war eine der kontroversesten Figuren des 20. Jahrhunderts. Seine Kindheit in Braunau war geprägt von einer strengen Erziehung und dem frühen Tod seiner Mutter.

In seiner Jugend zog Hitler nach Wien, wo er sich als Künstler versuchte. Doch der Erfolg blieb aus und er lebte in Armut. Diese Zeit prägte seine Weltanschauung und seinen Hass auf Juden und Marxisten.

Im Ersten Weltkrieg diente Hitler als deutscher Soldat an der Westfront. Er wurde mehrmals ausgezeichnet, doch die Niederlage Deutschlands traf ihn hart.

Nach dem Krieg wurde Hitler Agitator der NSDAP, einer kleinen rechtsradikalen Partei. Er nutzte seine Redekunst, um die Massen zu begeistern und die Partei zu stärken.

1923 versuchte Hitler mit einem Putsch die Macht zu ergreifen, scheiterte jedoch und wurde zu Festungshaft verurteilt. In dieser Zeit schrieb er “Mein Kampf”, in dem er seine Ideologie darlegte.

1929 erschütterte der Schwarze Freitag an der New Yorker Börse die Weltwirtschaft und führte zur Weltwirtschaftskrise. Hitler nutzte die Krise, um gegen die Demokratie zu agitieren und sich als Retter Deutschlands darzustellen.

1933 wurde Hitler zum Reichskanzler ernannt. In den folgenden Jahren baute er eine Diktatur auf, schaltete politische Gegner aus und begann mit der systematischen Verfolgung von Juden.

Die Röhm-Affäre 1934, bei der Hitler seine innerparteilichen Gegner ausschaltete, festigte seine Macht. Er proklamierte sich zum “Führer” und begann mit einer aggressiven Außenpolitik.

1936 besetzte Hitler das entmilitarisierte Rheinland, was einen Bruch des Versailler Vertrags darstellte. 1938 folgte der “Anschluss” Österreichs an das Deutsche Reich.

Die Münchner Konferenz 1938 und die Zerschlagung der Tschechoslowakei 1939 zeigten Hitlers Expansionsdrang. Im September 1939 begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg.

1940 kapitulierte Frankreich nach dem Westfeldzug. Doch der Krieg gegen Russland ab 1941 wurde zur Zerreißprobe für die Wehrmacht. Die Niederlage in Stalingrad 1943 markierte eine Wende im Krieg.

Der gescheiterte Attentatsversuch vom 20. Juli 1944 zeigte die innenpolitische Instabilität des Regimes. Die Ardennenoffensive Ende 1944 war ein letzter verzweifelter Versuch, den Krieg zu wenden.

Doch die “Götterdämmerung” war nicht aufzuhalten. Im April 1945 nahm die Rote Armee Berlin ein. Hitler beging am 30. April in seinem Bunker Selbstmord.

Das Ende Hitlers und Nazideutschlands markierte das Ende eines dunklen Kapitels der Geschichte. Es folgten Aufarbeitung und Neuanfang, doch die Narben dieser Zeit sind bis heute spürbar.